NACHTGESANG 
26.6.20, 08:12
Geposted von Kerstin Seidel

NACHTGESANG



Auf hohen Absätzen tastende Augen, am Feldrand
der rauhen Stimmen ruhende Gestalten im Stein
steigen sie des Nachts aus der Erde empor,
jahrmillionen der Welt im Wandel
blass blendet der Mond im Nebel,
und der Nebel flüstert im Feld
und der Wind rauscht die Ähren
berauschen das Herz uns
weit hinaus und die Wiesen singen
vom Sommer, von spielenden Kindern
mit Bällen und Springseilen
und es singen die Vögel im Garten
von den Wolken am Himmel,
von den Sternen,
die leuchten im Dunkel


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