Verkehrt! 
29.9.15, 15:34
Geposted von Kerstin Seidel

Verkehrt!



Ich schnüre
meine Gedanken
wie die Damen
ihr Mieder
sehr eng
dir zu gefallen

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Lichterloh! 
29.9.15, 14:55
Geposted von Kerstin Seidel

Lichterloh!



Du sagtest nein
nein sagtest du
und das Licht
tat auf deinem Körper
Wunder größer als die
von denen ich las
und du warst schöner
als alle vergeudete Zeit
und all deine Worte verbrannten
zu Wasser auf dem wir wandelten
unsere Gedanken brannten
bis im Jahr danach
wir verbrannten
vor unseren Augen
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Was aus ihm werden soll! 
26.9.15, 22:31
Geposted von Kerstin Seidel

Was aus ihm werden soll!



Baum im Garten
duftet nach Holz
standhaft wie
dein leerer Stuhl
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Wahrheit! 
26.9.15, 22:03
Geposted von Kerstin Seidel

Wahrheit!



Wahrheit aus Worten pressen
wie aus Trauben den Wein -
schon wieder dieser Rausch
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Vormarsch! 
26.9.15, 22:01
Geposted von Kerstin Seidel

Vormarsch!



Will Fuß fassen
in deinem Kopf
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Vorsicht! 
26.9.15, 09:27
Geposted von Kerstin Seidel

Vorsicht!



Du schneidest die letzten Rosen ruhelos,
reglos lehne ich am Zaun und staune
über die Gnadenlosigkeit deiner Schere
wehre mich wie immer gegen den Anblick
erstick am Klang der Messer schnipp-schnapp
ab, ab nie besser fiel ihre Schönheit akkurate
gerade Schnitte generieren kahle Mitte und
dann endlich Stille häuft sich an um mich wie
die feuchte Erde werde ich auf Wärme warten
wie mein Garten:

Bald treiben dort alle Zweige hoch hinaus
aus mir frisch und grün und auch die Rosen
werden blühn wieder schön und zauberzart
wart ich geduldig auf das Ende aller Leiden
so lang werd ich dich und Scheren meiden

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Halbwahrheiten! 
24.9.15, 16:37
Geposted von Kerstin Seidel

Halbwahrheiten!



Sie kann wieder nicht still stehen
gehen geradeaus weiter weiter
leider wäre die Stille jetzt zuletzt
keine Stütze kein Haus denn
sie nützt sich selbst nur aus ihr
hier nützt die Freude nichts wie
sie sich in den Abgrund stürzt
kürzt sich die Zeit selbst in Drittel
Mittel zum Zweck mal ehrlich, war er
der Schmerz "ich liebe dich,
mich" nicht mehr Zerfall verneinen
meinen was sie sagt laut
vertraut Haut zu Haut ehrlich
begehrlich zu ihm getragen, Rausch
lausch auf leise Klänge schöne
Töne, die ihr Herz zum Himmel tragen
wagen zu träumen, alles riskieren
dabei verlieren das Gleichgewicht ihr
Gesicht das auch, trotzdem bleibe
reibe dich an ihrer Wahrheit auf,
lauf rückwärts da, klipp und klar
sonderbar wie schön das war
mit ihr, erinnert all das Helle
stelle dir das vor, dennoch sinken
ertrinken im Tiefen ihres Blau
schau ihre Augen lügen doch
nur halb, vielleicht deshalb

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Einfach so! 
22.9.15, 14:01
Geposted von Kerstin Seidel

Einfach so!



Ihr weh zu tun, das ist ganz leicht
es reicht ihr Herz zu treffen
das ist so weich und groß
da triffst du fast mit jedem Stoß,
ganz leichtes Spiel, das Ziel
ins Schwarze zack und weg
steck deine Taschentücher ein
kein Tränenstrom wird fließen
nein, alles gut, es braucht kein Mut
tut jeder mal und ist ein Spaß
glaub mir, schon kleine Kinder
schaffen dass, sie weint und
traurig ist, vermisst und flucht
und klagt und sich tagelang nicht
unter Menschen wagt, wie fein
nein, nein probier es mal mit Gesten
unbedacht, so aus dem Bauch,
mit Worten geht es aber auch,
brauchst nur den richtigen Zeitpunkt
zu erwischen, einfach mal Lügen
aufzutischen und Schwuppsdiwupp
geh´n sie und ihr Herz k.o., einfach so
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Zu spät! 
20.9.15, 11:32
Geposted von Kerstin Seidel

Zu spät!



Dank für viele Momente im Stillen
füllen ihre Gedanken den Raum
wo sie immer zusammen saßen
aßen, lasen, in seinem Blick kein Weg
zurück fand sie, was sie verloren glaubte
war nur ein kleines Stück vom
Glück aber da war die Karre schon
an der Wand stand stumm zwischen
ihnen immer eine andere Dame wieder
ein anderer Name und dazwischen
kam sie irgendwie komisch fehl am Platz -
Schatz unter Schätzen, nur Gast unter
Gästen, "setzen sie sich, Frau X, das Bett
ist frisch bezogen und ich habe sie nie
belogen, hab ja nie gesagt, dass ich sie
liebe" damit die Hintertür immer hübsch offen
bliebe und sein Gewissen wissen alle, ist rein
nein, nein ein Irrtum ihrerseits seine Nähe,
Pech, war schon wieder vergeben, gerade eben
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Ihren Traum! 
20.9.15, 05:12
Geposted von Kerstin Seidel

Ihren Traum



hat sie getötet
über sein Grab
weht der Wind
und wundert sich
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