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		<title>kerstinsverse.de</title>
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		<description><![CDATA[No Footer]]></description>
		<copyright>Copyright 2026, Kerstin Seidel</copyright>
		<managingEditor>Kerstin Seidel</managingEditor>
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			<title>Zeit</title>
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			<description><![CDATA[<h3>ZEIT</h3><br /><br />Wieviele kunstvoll geritzte Herzen<br />in Baumrinden sind  bewachsen und bewurmte Zeugen <br />von Zusammengehörigeit, nun modert das Miteinander<br /> unauffällig unter Moos,<br />Wieviele verborgene Höhlen sind verschüttet, <br />wieviele Denkmäler sind gestürzt, <br />doch irgendwie überlebt das Leben <br />und wird umkämpft von einer Menschheit die ringt - um was?<br />Noch immer um Frieden? - um Wasser? -um Raum?<br />Der Zeitfraß manifestiert in menschlichen Körpern, <br />das zerrende Gefühl von Mangel - man ist sich nicht genug <br />und die Gegenwart wird ihrem Bewusstsein beraubt - Licht aus!<br />Ob die Natur im Koma liegend die Zeit stoppt- <br />Menschen angereichert mit Angst, oh diese stille, ständige Angst, <br />ich will einen Ort haben, an dem ich abwesend sein kann]]></description>
			<category></category>
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			<author>Kerstin Seidel</author>
			<pubDate>Tue, 15 Sep 2026 16:41:57 GMT</pubDate>
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			<title>Kopfschmerzen </title>
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			<description><![CDATA[<h3>KOPFSCHMERZEN </h3><br /><br />Im Namen unseres Vaterlandes<br />wo soll das sein, <br />misstalten sie unsere Muttersprache<br />was heißt das jetzt, <br />verstummte Mütter und Väter ohne Land suchen geängstigt Auswege in Einbahnstraßen, rudelweise Rassisten rennen heim ins Reich, schau der<br />Teufel an der Wand gemalt, wieder<br />nasgeführt die Nation ab ins <br />Niemandsland der Jasager:<br />Deutschsein heißt<br />treu sein heißt<br />Jeder für sich<br />die Mauer im Kopf<br />steht, wo das steht]]></description>
			<category></category>
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			<author>Kerstin Seidel</author>
			<pubDate>Wed, 09 Sep 2026 15:23:39 GMT</pubDate>
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			<title>Amsterdam </title>
			<link>https://kerstinsverse.de/blog/index.php?entry=entry260612-102240</link>
			<description><![CDATA[<h3>Amsterdam </h3><br /><br />Abendspaziergang, fahler <br />Fußweg längs des schummrigen Kanals inmitten knallbunte Kähne mit dem Versprechen auf Vergessen, der florierende Barbetrieb garantiert alkoholische Wohlfühlfahrten, Lautsprecher singen Spaß in die Stadt, das Wahre liegt im Wahn - so viel mehr Mögliches, hier darf jederzeit Alles vergessen werden, <br />die Luft lässt sich nicht atmen, zu schwer und zu süß, der Geruch von Verwesung und überall liegt Müll neben dem Wasser das Credo des Cannabis wabert auf den Weg, benebeltes, breites Bewusstsein übt sich in ohnmächtiger Gleichgültigkeit, <br />Männliche Machtdemonstration- Frauen dekorieren sich angeblich selbstbestimmt und sexuell befreit im Schaufenster, die Freier sind gefangen in ihrer Fantasie, <br />die so Glücklichen gehen in den Puff und bewundern die Puppen, die tanzen, in Trümmern das Kulturelle Erbe ein Erbrechen im Schwall neben das Pissoir, ein Denkmal erinnert an Homosexuelle, Anne Frank schaut in Bronze erstarrt ratlos, das Menschliche entblößt sein Selbst und darunter ist es hohl und hilflos ]]></description>
			<category></category>
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			<author>Kerstin Seidel</author>
			<pubDate>Fri, 12 Jun 2026 08:22:40 GMT</pubDate>
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			<title>Wandel</title>
			<link>https://kerstinsverse.de/blog/index.php?entry=entry260607-200215</link>
			<description><![CDATA[<h3> WANDEL</h3><br /><br />Im Unbeständigkeitswirbel,<br /> im Windmeer unaufhörlich bewegt<br />werd ich niemals etwas Festes bringen können, <br />auch kein Raum ist begrenzt,<br />ist ein beinahe Ist, veränderbares Gefüge, <br />Bewegung, die Gestalt annimmt und wieder ablegt, <br />dieser Beinahe-Stuhl, von dem ich aufstehe, dieses Beinahe-Wort, <br />von dem ich höre , es verändert sich während du sprichst,<br />ist nur Lufthauch auf Lippen, ich glaube nicht an Gold, <br />wenn es glänzt, es verstreut sich im Glühen, <br />ich lebe ein bodenloses Meer mit einer Flut von Wirklichkeiten <br />]]></description>
			<category></category>
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			<author>Kerstin Seidel</author>
			<pubDate>Sun, 07 Jun 2026 18:02:15 GMT</pubDate>
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			<title>Autofahrt </title>
			<link>https://kerstinsverse.de/blog/index.php?entry=entry260606-130040</link>
			<description><![CDATA[<h3>Helligkeit einer Autofahrt</h3>,<br /><br /><br />Im Blick das wolkenfreie Blau,<br />bunte Häuser verschwindend zwischen Farbe und Farbe singen goldene Wolken in der Sprache der Vögel, Gold fliegt auf zu Rufen dahinströmender grüner Felder, gelber Raps, Spiralen, Gerade, dort, wo der spitze Augenblick ein weiches Netz zerreißt schimmert das Jetzt auf einer Mohnblume, eine Art von Rot so eindeutig und klar, nichts zu sehen im toten Winkel außer einer Katze, die um Pfützen schleicht, der tänzelnde Charme des Todes, in zarten Schatten schweben die Schmetterlinge steigend im Geflecht des Zeitlosen ins Weiße des Lichts vermischt suche ich Verschmelzung:<br />Könnte ich die Sprache der Vögel lernen? Wie spricht man den Gesang der Meise? Wie singt man die Musik einer Farbe? Und die letzte Frage:<br />Kann der Tod aus dem Lebendigen aussteigen wie ich aus meinem Auto? ]]></description>
			<category></category>
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			<author>Kerstin Seidel</author>
			<pubDate>Sat, 06 Jun 2026 11:00:40 GMT</pubDate>
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			<title>Unbewohnt </title>
			<link>https://kerstinsverse.de/blog/index.php?entry=entry260412-081102</link>
			<description><![CDATA[<h3>Unbewohnt</h3><br /><br />Aber was, wenn alles getan ist, <br />wenn das Mädchen <br />bei Rot stehen bleibt,<br />der Toast aus dem Toaster springt,<br />wenn alle Rezepte ausgetauscht sind,<br />alle Zutaten zusammenwirken, <br />wenn alles gedacht ist,<br />und nichts bleibt zu sagen?<br />Wir haben uns auf alle Freiräume verteilt <br />und nun bleibt <br />die Mitte unbewohnt.]]></description>
			<category></category>
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			<author>Kerstin Seidel</author>
			<pubDate>Sun, 12 Apr 2026 06:11:02 GMT</pubDate>
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			<title>Tauwetter </title>
			<link>https://kerstinsverse.de/blog/index.php?entry=entry260221-095253</link>
			<description><![CDATA[<h3>TAUWETTER</h3> <br /><br />Du cremst dein Gesicht mit Nivea, <br />weißer Winterclown. <br />Du siehst durch das Fenster.<br />Der Winter bedeckt die Dächer der Häuser <br />mit Schichten in Weiß,<br />Die winterlichen Wege erheben sich <br />als weißer Streifen gegen den Horizont,<br />schieben, wie ein Schneeräumer, <br />Details über den Deich, <br />wagen sich mit gesteinigten Gebäuden<br />in die leere Luft.<br />Was verstehst Du? <br />Was siehst Du?<br />Nicht den Weg, sondern das Haus.<br />Nicht das Haus, sondern den Stein.<br />Nicht den Stein, sondern die Mauer.<br />Der Gedanke ist nicht Muster,<br />sondern Architekt. <br />Die Augen zusammen gekniffen <br />gegen die wirbelnden Flocken, <br />fokussieren die Form. <br />Es ist das sehr Kleine im Großen.<br />Die ganze Zeit. Ein Weltbild. <br />Ein Bild von der Welt. <br />Weiß mit schwarzen, unscharfen Rändern. <br />Du erkennst die Form unter den Umrissen. <br />Alles bleibt gleich, aber anders. <br />Wer behauptet das Mauern gebaut werden, <br />der lügt!<br />Mauern wachsen wie Bäume,<br />sie sind schon als Samen unter dem Schnee<br /> und warten auf den Frühling. ]]></description>
			<category></category>
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			<author>Kerstin Seidel</author>
			<pubDate>Sat, 21 Feb 2026 08:52:53 GMT</pubDate>
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			<title>Mimikry</title>
			<link>https://kerstinsverse.de/blog/index.php?entry=entry260118-130050</link>
			<description><![CDATA[<h3>Mimikry</h3><br /><br />Ich will nicht viel sagen müssen,<br />wissen muss ich nicht Alles,<br />die Wege, die ich gehe sagen mir,<br />wenn ich will, wer hier schon ging<br />und fiel.<br /><br />Das Fernsehen brüllt mich an,<br />das ist so wichtig, fang jetzt an,<br />das ist des Wahnsinns tollster Wahn,<br />Ich frag zu selten, geht‘s mich an?<br /><br />Mir fehlt der Städte Flüstersang,<br />alte Kinos, warmer Klang in kleinen Sälen, <br />große Chance was zu wählen,<br />schwarz oder weiß, kurz oder lang.<br /><br />Das Internet bietet mir Netze,<br />hohle Sätze, es sagt mir was, <br />aber nicht wie,<br />als ging es nicht mehr ohne sie,<br />mutiere ich zur Mimikry.]]></description>
			<category></category>
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			<author>Kerstin Seidel</author>
			<pubDate>Sun, 18 Jan 2026 12:00:50 GMT</pubDate>
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			<title>Der Himmel </title>
			<link>https://kerstinsverse.de/blog/index.php?entry=entry260103-193413</link>
			<description><![CDATA[<h3>Der Himmel</h3> <br /><br />hängt an nichts<br />als der Schar Flocken<br />in die Luft geworfen<br />und niedergesunken<br />auf die nächste Kurve im Weg, <br />weißer Winkel<br />wo in den Spurrillen<br />schimmernde Sätze stehen und ich,<br />was will ich singen hier?<br />Der Schnee schmiegt sich<br />in die Felder, in die Straßen,<br />bedeckt jeden Schmutz und <br />dämpft jeden Laut <br />mit weichem, weißen Wirbeln<br />und ich, was will ich singen hier?<br />Mein Lied von Eis und <br />Schnee. <br />]]></description>
			<category></category>
			<guid isPermaLink="true">https://kerstinsverse.de/blog/index.php?entry=entry260103-193413</guid>
			<author>Kerstin Seidel</author>
			<pubDate>Sat, 03 Jan 2026 18:34:13 GMT</pubDate>
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			<title>Magie </title>
			<link>https://kerstinsverse.de/blog/index.php?entry=entry251206-121055</link>
			<description><![CDATA[<h3>Magie dieser Tage</h3><br /><br />Wo find ich sie, das ist die Frage?<br />Find ich sie in dunklen Kellern,<br />find ich sie auf leeren Tellern,<br />find ich sie auf kalten Straßen,<br />find ich sie im Hetzen, Rasen<br />nach mehr von was auch immer,<br />liegt sie etwa schon im Zimmer<br />unter dem geschmückten Baum <br />oder find ich sie im Traum? <br />Find ich sie im Gebet, in der Kirche, <br />in die keiner geht? <br />Ist die Magie vielleicht verloren, <br />wurde Jesus nie geboren? Nein,<br />ich glaub, ich seh, <br />jetzt und heute mehr denn je,<br />die Magie, wo ich sie find?<br />In jedem Blick von jedem Kind! <br />]]></description>
			<category></category>
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			<author>Kerstin Seidel</author>
			<pubDate>Sat, 06 Dec 2025 11:10:55 GMT</pubDate>
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