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		<title>kerstinsverse.de</title>
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		<description><![CDATA[No Footer]]></description>
		<copyright>Copyright 2026, Kerstin Seidel</copyright>
		<managingEditor>Kerstin Seidel</managingEditor>
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			<title></title>
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			<description><![CDATA[<h3>Amsterdam </h3><br /><br />Abendspaziergang, fahler <br />Fußweg längs des schummrigen Kanals inmitten knallbunte Kähne mit dem Versprechen auf Vergessen, der florierende Barbetrieb garantiert alkoholische Wohlfühlfahrten, Lautsprecher singen Spaß in die Stadt, das Wahre liegt im Wahn - so viel mehr Mögliches, hier darf jederzeit Alles vergessen werden, <br />die Luft lässt sich nicht atmen, zu schwer und zu süß, der Geruch von Verwesung und überall liegt Müll neben dem Wasser das Credo des Cannabis wabert auf den Weg, benebeltes, breites Bewusstsein übt sich in ohnmächtiger Gleichgültigkeit, <br />Männliche Machtdemonstration- Frauen dekorieren sich angeblich selbstbestimmt und sexuell befreit im Schaufenster, die Freier sind gefangen in ihrer Fantasie, <br />die so Glücklichen gehen in den Puff und bewundern die Puppen, die tanzen, in Trümmern das Kulturelle Erbe ein Erbrechen im Schwall neben das Pissoir, ein Denkmal erinnert an Homosexuelle, Anne Frank schaut in Bronze erstarrt ratlos, das Menschliche entblößt sein Selbst und darunter ist es hohl und hilflos ]]></description>
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			<author>Kerstin Seidel</author>
			<pubDate>Fri, 12 Jun 2026 08:22:40 GMT</pubDate>
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			<title>Wandel</title>
			<link>https://kerstinsverse.de/blog/index.php?entry=entry260607-200215</link>
			<description><![CDATA[<h3> WANDEL</h3><br /><br />Im Unbeständigkeitswirbel,<br /> im Windmeer unaufhörlich bewegt<br />werd ich niemals etwas Festes bringen können, <br />auch kein Raum ist begrenzt,<br />ist ein beinahe Ist, veränderbares Gefüge, <br />Bewegung, die Gestalt annimmt und wieder ablegt, <br />dieser Beinahe-Stuhl, von dem ich aufstehe, dieses Beinahe-Wort, <br />von dem ich höre , es verändert sich während du sprichst,<br />ist nur Lufthauch auf Lippen, ich glaube nicht an Gold, <br />wenn es glänzt, es verstreut sich im Glühen, <br />ich lebe ein bodenloses Meer mit einer Flut von Wirklichkeiten <br />]]></description>
			<category></category>
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			<author>Kerstin Seidel</author>
			<pubDate>Sun, 07 Jun 2026 18:02:15 GMT</pubDate>
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			<title>Autofahrt </title>
			<link>https://kerstinsverse.de/blog/index.php?entry=entry260606-130040</link>
			<description><![CDATA[<h3>Helligkeit einer Autofahrt</h3>,<br /><br /><br />Im Blick das wolkenfreie Blau,<br />bunte Häuser verschwindend zwischen Farbe und Farbe singen goldene Wolken in der Sprache der Vögel, Gold fliegt auf zu Rufen dahinströmender grüner Felder, gelber Raps, Spiralen, Gerade, dort, wo der spitze Augenblick ein weiches Netz zerreißt schimmert das Jetzt auf einer Mohnblume, eine Art von Rot so eindeutig und klar, nichts zu sehen im toten Winkel außer einer Katze, die um Pfützen schleicht, der tänzelnde Charme des Todes, in zarten Schatten schweben die Schmetterlinge steigend im Geflecht des Zeitlosen ins Weiße des Lichts vermischt suche ich Verschmelzung:<br />Könnte ich die Sprache der Vögel lernen? Wie spricht man den Gesang der Meise? Wie singt man die Musik einer Farbe? Und die letzte Frage:<br />Kann der Tod aus dem Lebendigen aussteigen wie ich aus meinem Auto? ]]></description>
			<category></category>
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			<author>Kerstin Seidel</author>
			<pubDate>Sat, 06 Jun 2026 11:00:40 GMT</pubDate>
		</item>
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			<title>Unbewohnt </title>
			<link>https://kerstinsverse.de/blog/index.php?entry=entry260412-081102</link>
			<description><![CDATA[<h3>Unbewohnt</h3><br /><br />Aber was, wenn alles getan ist, <br />wenn das Mädchen <br />bei Rot stehen bleibt,<br />der Toast aus dem Toaster springt,<br />wenn alle Rezepte ausgetauscht sind,<br />alle Zutaten zusammenwirken, <br />wenn alles gedacht ist,<br />und nichts bleibt zu sagen?<br />Wir haben uns auf alle Freiräume verteilt <br />und nun bleibt <br />die Mitte unbewohnt.]]></description>
			<category></category>
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			<author>Kerstin Seidel</author>
			<pubDate>Sun, 12 Apr 2026 06:11:02 GMT</pubDate>
		</item>
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			<title>Tauwetter </title>
			<link>https://kerstinsverse.de/blog/index.php?entry=entry260221-095253</link>
			<description><![CDATA[<h3>TAUWETTER</h3> <br /><br />Du cremst dein Gesicht mit Nivea, <br />weißer Winterclown. <br />Du siehst durch das Fenster.<br />Der Winter bedeckt die Dächer der Häuser <br />mit Schichten in Weiß,<br />Die winterlichen Wege erheben sich <br />als weißer Streifen gegen den Horizont,<br />schieben, wie ein Schneeräumer, <br />Details über den Deich, <br />wagen sich mit gesteinigten Gebäuden<br />in die leere Luft.<br />Was verstehst Du? <br />Was siehst Du?<br />Nicht den Weg, sondern das Haus.<br />Nicht das Haus, sondern den Stein.<br />Nicht den Stein, sondern die Mauer.<br />Der Gedanke ist nicht Muster,<br />sondern Architekt. <br />Die Augen zusammen gekniffen <br />gegen die wirbelnden Flocken, <br />fokussieren die Form. <br />Es ist das sehr Kleine im Großen.<br />Die ganze Zeit. Ein Weltbild. <br />Ein Bild von der Welt. <br />Weiß mit schwarzen, unscharfen Rändern. <br />Du erkennst die Form unter den Umrissen. <br />Alles bleibt gleich, aber anders. <br />Wer behauptet das Mauern gebaut werden, <br />der lügt!<br />Mauern wachsen wie Bäume,<br />sie sind schon als Samen unter dem Schnee<br /> und warten auf den Frühling. ]]></description>
			<category></category>
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			<author>Kerstin Seidel</author>
			<pubDate>Sat, 21 Feb 2026 08:52:53 GMT</pubDate>
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			<title>Mimikry</title>
			<link>https://kerstinsverse.de/blog/index.php?entry=entry260118-130050</link>
			<description><![CDATA[<h3>Mimikry</h3><br /><br />Ich will nicht viel sagen müssen,<br />wissen muss ich nicht Alles,<br />die Wege, die ich gehe sagen mir,<br />wenn ich will, wer hier schon ging<br />und fiel.<br /><br />Das Fernsehen brüllt mich an,<br />das ist so wichtig, fang jetzt an,<br />das ist des Wahnsinns tollster Wahn,<br />Ich frag zu selten, geht‘s mich an?<br /><br />Mir fehlt der Städte Flüstersang,<br />alte Kinos, warmer Klang in kleinen Sälen, <br />große Chance was zu wählen,<br />schwarz oder weiß, kurz oder lang.<br /><br />Das Internet bietet mir Netze,<br />hohle Sätze, es sagt mir was, <br />aber nicht wie,<br />als ging es nicht mehr ohne sie,<br />mutiere ich zur Mimikry.]]></description>
			<category></category>
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			<author>Kerstin Seidel</author>
			<pubDate>Sun, 18 Jan 2026 12:00:50 GMT</pubDate>
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			<title>Der Himmel </title>
			<link>https://kerstinsverse.de/blog/index.php?entry=entry260103-193413</link>
			<description><![CDATA[<h3>Der Himmel</h3> <br /><br />hängt an nichts<br />als der Schar Flocken<br />in die Luft geworfen<br />und niedergesunken<br />auf die nächste Kurve im Weg, <br />weißer Winkel<br />wo in den Spurrillen<br />schimmernde Sätze stehen und ich,<br />was will ich singen hier?<br />Der Schnee schmiegt sich<br />in die Felder, in die Straßen,<br />bedeckt jeden Schmutz und <br />dämpft jeden Laut <br />mit weichem, weißen Wirbeln<br />und ich, was will ich singen hier?<br />Mein Lied von Eis und <br />Schnee. <br />]]></description>
			<category></category>
			<guid isPermaLink="true">https://kerstinsverse.de/blog/index.php?entry=entry260103-193413</guid>
			<author>Kerstin Seidel</author>
			<pubDate>Sat, 03 Jan 2026 18:34:13 GMT</pubDate>
		</item>
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			<title>Magie </title>
			<link>https://kerstinsverse.de/blog/index.php?entry=entry251206-121055</link>
			<description><![CDATA[<h3>Magie dieser Tage</h3><br /><br />Wo find ich sie, das ist die Frage?<br />Find ich sie in dunklen Kellern,<br />find ich sie auf leeren Tellern,<br />find ich sie auf kalten Straßen,<br />find ich sie im Hetzen, Rasen<br />nach mehr von was auch immer,<br />liegt sie etwa schon im Zimmer<br />unter dem geschmückten Baum <br />oder find ich sie im Traum? <br />Find ich sie im Gebet, in der Kirche, <br />in die keiner geht? <br />Ist die Magie vielleicht verloren, <br />wurde Jesus nie geboren? Nein,<br />ich glaub, ich seh, <br />jetzt und heute mehr denn je,<br />die Magie, wo ich sie find?<br />In jedem Blick von jedem Kind! <br />]]></description>
			<category></category>
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			<author>Kerstin Seidel</author>
			<pubDate>Sat, 06 Dec 2025 11:10:55 GMT</pubDate>
		</item>
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			<title>1.Advent 2025</title>
			<link>https://kerstinsverse.de/blog/index.php?entry=entry251130-102551</link>
			<description><![CDATA[<h3>1. ADVENT- MEIN WUNSCH 2025</h3><br /><br />Ich wünsche mir dieses Jahr ein Fest,<br />das viel mehr lebt und viel mehr lässt, <br />Raum zum Träumen und zum Singen, <br />Kekse backen, Gutes bringen, <br />keine Hatz und Stress und Rennen, <br />ich will Versöhnen und nicht trennen, <br />ich möchte eine Lächelzeit, <br />mit viel Heilung, ohne Leid, <br />keine Hatz nach großem Wunder, <br />mir reicht es rund, ich brauch’s nicht runder, <br />alle fühlen sich einmal gleich, <br />die Liebe macht uns alle reich, <br />der Mensch ist besser als sein Ruf,<br />das ist die Wahrheit, die uns schuf, <br />das ist es was uns Weihnacht gibt, <br />Gewissheit, dass der Mensch <br />den Menschen liebt ]]></description>
			<category></category>
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			<author>Kerstin Seidel</author>
			<pubDate>Sun, 30 Nov 2025 09:25:51 GMT</pubDate>
		</item>
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			<title>Angeboren</title>
			<link>https://kerstinsverse.de/blog/index.php?entry=entry251122-112421</link>
			<description><![CDATA[<h3>Genetisch </h3><br /><br />Ich bin das Fehlende in all seinen Gestalten, <br />jeden Morgen beim Waschen <br />blickt mir über die Schulter meine große Schwester, <br />sie steht wie traurige Weiden auf Füßen, <br />die sich recken als sei die Zeit ein zerbrechliches Glasgefäß <br />und undurchsichtig auch das, was durch sie hindurch fließt, <br />Tränen oder Tee in narbigen Tassen serviert auf trockener Erde, <br />auf der steht die Steinhülse, die ich bin,<br />ich betrete fremde Worte und rufe in den Raum, <br />wo es wimmelt von Klang, von inneren Stimmen, die mich aussprechen, die mir den Mundschutz vom Gesicht reißen, <br />wo wir hörbar werden und meine Schwester spricht, <br />wenn ich schlafe, warnt sie mich vor Alpträumen, die wir teilen <br />wie das Verlebte, die Kinder, die sich in die Schulter der Mutter krallen und weinen als hätten sie eine Beziehung zum Leben,<br />als könnten sie eine Grenze sein zu etwas, <br />das längst überschritten ist, diese unaussprechliche Lücke, <br />dieses fehlende Gefühl ist genetisch ]]></description>
			<category></category>
			<guid isPermaLink="true">https://kerstinsverse.de/blog/index.php?entry=entry251122-112421</guid>
			<author>Kerstin Seidel</author>
			<pubDate>Sat, 22 Nov 2025 10:24:21 GMT</pubDate>
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