Baumsein 
14.7.12, 17:21
Geposted von Kerstin Seidel

Baumsein



Draußen so heller Sonnenschein
stille Stätten leben auf aus Farnkraut
und der Baumstumpf einer Buche
gibt sich seinen Phantasien hin
von wahrer Größe
ohne Heiligenschein
ohne Alibi
mit seinem Wissen
Magma der Vergangenheit
selbst der Wind will
wehklagen,
wo kann der Mensch sich noch verstecken
schon längst ließ ihn mit sich alleine
die Natur


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Wollen 
14.7.12, 17:19
Geposted von Kerstin Seidel

Wollen



und beides berauscht
und gärt Mut wie Wein
das Leben nehmen schütteln
am Kragen packen bis es
hergibt, was träumen wir
noch mehr vom Aufrecht-
stehen wir mittendrin über
und unter uns Nichts als
die freie Wahl ohne Wenn und Aber
ein Nein zum Auf-
geben ein Ja, zum Halten
im Hier und Jetzt


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Hoffnung 
14.7.12, 17:15
Geposted von Kerstin Seidel

Hoffnung



Ich trag ein schweres Herz
von Jahr zu Jahr dein Schicksal
hat mich in die Knie gezwungen
und deine Tränen weinte ich mit dir
wie hoch du flogst, ich bin dir nachgezogen
über und weiter durch die bange Welt
zu ruhigem Großsein und zur eignen Schwere
sinkt nun tief dein Mut, heb ich dich Flügelschlag
gegen alle Vorsehung zieh ich mit dir zu Felde
zu tröstendem Erleben so wird mir
Hoffnung und schlägt alle Schmerzen um,
Gott war zu schwach dein starkes Herz
hinauszuheben über die Liebe und die
Freundschaft bleibt.


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Frei! 
14.7.12, 14:37
Geposted von Kerstin Seidel

Frei!



Meine Gedanken sind frei,
und sprengen Ketten.
Meine Zunge hält sich nicht im Zaum,
und entzündet Flammen der Begeisterung.
Mein Mut schlägt,
alle Vorsicht in den Wind
und folgt meinem Herzen,
zum Horizont.

Meine Seele gibt sich leicht,
und schwebt über dem Abgrund.
Meine Zeit nimmt sich Auszeit
und steht still.
Mein Traum macht die Nacht zum Tag,
und ich bin frei.


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Hoffnung 
13.7.12, 15:31
Geposted von Kerstin Seidel

Hoffnung



Ich trag ein schweres Herz
von Jahr zu Jahr dein Schicksal
hat mich in die Knie gezwungen
und deine Tränen weinte ich mit dir
wie hoch du flogst, ich bin dir nachgezogen
über und weiter durch die bange Welt
zu ruhigem Großsein und zur eignen Schwere
sinkt nun tief dein Mut, heb ich dich Flügelschlag
gegen alle Vorsehung zieh ich mit dir zu Felde
zu tröstendem Erleben so wird mir
Hoffnung und schlägt alle Schmerzen um,
Gott war zu schwach dein starkes Herz
hinauszuheben über die Liebe und die
Freundschaft bleibt.
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Über mich 
14.7.11, 15:18
Geposted von Kerstin Seidel
Mein Name ist Kerstin Seidel, Jahrgang 1967, geboren und aufgewachsen in Ludwigshafen am Rhein. Dann verschlug es mich der Liebe wegen 1988 nach Kiel, wo ich ev. Theologie und Germanistik studierte und meine Ausbildung zur Erzieherin absolvierte. Heute lebe ich mit meinem Mann und unseren beiden Kindern in der Nähe von Hamburg und arbeite als Erzieherin im Krippenbereich einer Kindertagesstätte. Meine Liebe gilt den Menschen und Allem, was lebt und atmet. Dichtung ist für mich ein Ausdruck meiner Wahrnehmung, meines Gefühles und meiner Sicht der Dinge. Insofern subjektiv! So subjektiv, persönlich und gleichzeitig universell gültig für alle fühlenden und denkenden Menschen wie jede Lyrik. So sagt es Rose Ausländer, "Ein Lied erfinden, heißt geborenwerden und tapfer singen, von Geburt zu Geburt."

Ich wünsche viel Freude beim Lesen!


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